Nach meinem durchaus zufriedenstellenden Ergebnis beim Adventlauf in Mödling entschied ich mich ein weiteres schnelles Rennen aus dem Training heraus zu bestreiten.
Nachdem in Neusiedl am See zum ersten Mal ein Adventlauf am Programm stand, war die Entscheidung für mich nicht sehr schwer wo ich starten würde.
Auf der anspruchsvollen Strecke, im Zentrum von Neusiedl, waren gesamt 4 Runden zu absolvieren.
Nicht so einfach nachdem ich zum Aufwärmen bereits 10km Dl - 1 gelaufen war.  Start und Ziel befanden sich im Adventdorf wo, uns Läufern, Kommentator Robert Lang und die doch zahlreich erschienen Zuschauer einheizten und für eine Top-Stimmung sorgten.
Ich versuchte wie auch bei den Rennen zuvor gleichmäßig „zügig“ und vor allem, je nach Konkurrenz, mit Reserven zu laufen.
Die Konkurrenten konnte ich nach Ende der ersten Runde abschütteln. Das Tempo hielt ich trotzdem hoch. Ich fühlte mich sehr gut und auch über die zwei, doch recht heftigen Anstiege, konnte ich gut drüber rollen. Alles in allem ein perfektes Rennen das ich schließlich in einer Zeit von 24:52‘ für mich entscheiden konnte. Auf Platz 2 folgte Ingmar Mollner vor Christian Gartner.
Die 4km Distanz konnte mein Vereinskollege Thomas Rossmann für sich entscheiden.
Dem Veranstalterteam, rund um Robert Lang und Heinz Enz (LTC Seewinkel), kann man nur ein großes Lob aussprechen!
Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!
http://www.adventlauf-neusiedl.at/
http://my2.raceresult.com/39804/?lang=de#1_B7C5B2

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Mein letztes Antreten beim traditionellen Mödlinger Altstadt-Adventlauf liegt bereits einige Jahre zurück. Um genau zu sein 10 Jahre! Im Jahr 2005 kam ich hinter meinem Freund und damaligen Trainingspartner Martin Steinbauer, der sich ja bereits in „Laufpension“ befindet, auf Platz 2.
Dass es für mich in diesem Jahr nicht annähernd zu einer ähnlich gute Platzierung reichen wird war mir schon vor dem Rennen klar.
Erstens, haben sich auf der 5km Strecke zahlreiche Top Athleten, wie u.a. Valetnin Pfeil, Andi Vojita und Stephan Listabarth, angesagt.
Zweitens bin ich Ende November, nach der Saisonpause und der derzeitigen körperlichen Verfassung (Grundlagentraining ohne intensive Trainingseinheiten)  natürlich noch nicht dort wo ich vor 2 Monaten war. Trotzdem wollte ich so gut es ging ein hohes und gleichmäßiges Tempo durchlaufen.

Nach dem Startschuss der 5km ging natürlich an der Spitze ordentlich die Post ab. Pfeil, Voijta und Listabarth verabschiedeten sich Erwartungsgemäß nach vorne. Dahinter versuchte ich im Windschatten von Roland Fencl und David Schneider den Anschluss zu halten. Nach ~1.000m bekam ich leider, wieder einmal, große Probleme mit meiner Sehne (Fersensporn). In dem Moment  musste ich meine Kontrahenten ziehen lassen und erst mal Tempo rausnehmen. Komischerweise ging es danach wieder ohne Schmerzen weiter. Der zweite Kilometer den ich durch dieses Problem in ~3:15‘ absolvierte war dann auch schon das einzig negative in diesem Rennen von mir. Danach lief es richtig gut. Ich fand, trotzdem ich eigentlich alles alleine Laufen musste, einen Super Rhythmus und der Abstand zu den Läufern vor mir wurde auch nicht wirklich größer.
Schließlich beendete ich das Rennen mit einer Endzeit von 15:15‘ auf Platz 7.
Mit diesem Ergebnis, vor allem aber mit meiner gelaufenen Zeit, auf den 5 Kilometern darf ich mehr als nur zufrieden sein! Zu dieser Jahreszeit, war ich nach dem ersten Grundlagenblock selten in einer so guten Verfassung. So darf es natürlich weiter gehen.
Lediglich meine Achillessehnenentzündung muss ich in den Griff bekommen!!
Das Rennen gewann übrigens Valentin Pfeil in 14:12‘, vor Andi Voijta 14:13‘ und David Schneider 14:50‘. Auf den weiteren Plätzen vor mir lagen noch Robert Merl 14:58‘, Roland Fencl 15:02‘ und Stephan Listabarth in 15:03‘.
Ergebnisse und Infos: www.altstadtadventlauf.at

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Gerade noch rechtzeitig hat mich mein Masseur mit Massagen, Ultraschall und Strom hingebracht. Anscheinend hatte ich mir meinen unteren Rückenbereich verkühlt. Die Schmerzen ließen, zur Wochenmitte, ein Laufen so gut wie nicht zu. Mit 2 Therapien kurz vor dem Wettkampf in Amstetten wurden die Probleme gelindert und ich konnte ohne Schmerzen bei den Meisterschaften an den Start gehen.
Ich war nach den guten Trainings der letzten Wochen Top-Motiviert und versuchte wie bereits bei den Halbmarathonstaatsmeisterschaften mich so weit vorne  wie nur möglich zu platzieren. Das Rennen, bei welchen 7 Runden zu absolvieren waren, wurde relativ schnell gestartet. Vorne weg Andi Voijta (team2012), Christian Steinhammer (USKO Melk) und Endris Seid (LCAV Jodl Packaging). Dahinter bildete sich eine starke Gruppe in welcher auch ich vertreten war.
Angeführt wurde diese Gruppe von Christian Robin und Roman Weger (LC Villach). Anfänglich waren wir zu sechst und nach rund 4km zu dritt. Zu diesem Zeitpunkt überholten wir auch Endris Seid der seinem hohen Anfangstempo anscheinend Tribut zollen musste.
Jetzt wurde es auch für uns 3 (Weger, Robin) spannend. Denn der Kampf um die Bronzemedaille hatte ab diesem Zeitpunkt begonnen.
Das Rennen wurde mit Fortdauer nicht wirklich langsamer. Immer wieder mit der Tempoarbeit an der Spitze unserer 3er Gruppe beschäftigt war der sehr stark laufende Christian Robin. Dahinter versuchten Roman Weger und ich den Anschluss zu halten. Was bei den vielen Überrundungen zu einer echten Herausforderung wurde.
Am Ende konnte sich im Kampf um die Bronzemedaille Christian Robin in einer Zeit von 30:54‘ verdientermaßen durchsetzen. Ich erkämpfte in einer neuen persönlichen Bestzeit von 31:01‘ Platz 4, 2 Sekunden vor Roman Weger.
Den Sieg und somit den Staatsmeistertitel sicherte sich Andi Voijta in 29:53‘ vor Christian Steinhammer in 30:38‘.
Für mich persönlich war es trotz der verpassten Einzelmedaille in der Allgemeinen Klasse eines der stärksten Rennen meiner Läuferkarriere. Einzig allein ärgert mich die verpasste  30er Zeit die ohne den zahlreichen Überrundungen (Laufen auf der Ideallinie war nicht möglich) und den dadurch resultierenden „zick-zack“ Laufen sicher gefallen wäre.
Anzumerken ist das ich mit meinem Team von Kolland Top Sport (Gruber Platz 6, Rossman Platz 8) den dritten Team Staatsmeistertitel in diesem Jahr einfahren konnte. Zum drüber streuen gab es für mich auch noch den Staatsmeistertitel in der AK 35!!!
Ergebnisse und Infos: http://www.oelv.at/news/detail.php?id=5472

Endlich war es soweit.
Der Saisonhöhepunkt im Laufjahr 2015 war erreicht - der Graz Marathon!
Ich reiste mit etwas gemischten Gefühlen nach Graz. Ich war zwar in Top-Form aber;
Erstens) hatte ich nach der 10km Bestleistung (31:01') eine Oberschenkelverletzung davongetragen, die ich trotz Therapie nicht 100% auskurieren konnte.
Zweitens) war nach dem 10er, von vor 2 Wochen, irgendwie die Luft raus!
Ich wollte es natürlich trotzdem versuchen, schließlich war es mien geplanter Saisonhöhepunkt und auch das Training war voll auf den Marathon ausgerichtet.

Der Wettkapmpftag war dann leider wettertechnisch alles andere als ein Kracher! Regen und 8 Grad!
Bereits nach dem Start (10:00 Uhr) hatte ich große Probleme ins Rennen zu finden. Ich fand überhaupt keinen Rhythmus und erst nach ~6 bis 7km hatte ich das Gefühl "jetzt rollt es". Da war ich aber bereits alleine auf weiter Flur. Vorne weg Roman Weger mit seinen Pacemakern sowie Robert Gruber und Endris Seid im Schlepptau.
Ich begann trotzdem, wie geplant, kontrolliert. Die ersten beiden 5km Splits lief ich in 17:05' (10km 34:10'). Das passte genau! So sollte es auch weiter gehen.
Doch bereits kurz darauf hatte ich die ersten Probleme mit dem angeschlagenen Oberschenkelmuskel.
Sicher auch begünstigt durch das Nass/Kalte Wetter. Trotzdem versuchte ich wie geplant weiterzulaufen. Bei Km 12 wurden die Schmerzen dann leider immer größer und ich musste kurz darauf das Rennen beenden!! SCHADE, SCHADE!!!

Ich war natürlich, kurz nach dem Ausstieg, sehr enttäuscht aber erzwingen kann man leider nichts.
Jetzt steht erstmal PAUSE am Programm. Da habe ich einmal Zeit meine ganzen Wehwehchen auszukurieren.
Mit der Laufsaison 2015, die ich ja sehr verhalten begann, kann ich mehr als nur zufrieden sein!
Ich hatte einen wirklichen starken Herbst (2. Saisonhälfte) und vor allem meine Auftritte im Halbmarathon (Kärnten Läuft), wo ich bei schwierigen Bedingungen 1:09:20h lief und über 10km die ich in persönlicher Bestzeit beendete, geben Hoffnung für ein noch stärkeres Jahr 2016.

„Kärnten Läuft“ - Österreichische Meisterschaften im Halbmarathon.

Hört sich gut an.


Ich hab‘s geschafft meine Vorbereitungen gut durchzuziehen. Keine gröberen Wehwehchen, keine Krankheiten und am Wettkampftag kurz nach dem Aufstehen, dachte ich mir: „Es tut mir nichts weh, es geht mir gut“. Also beste Voraussetzungen!


Nun ja, das war das eine. Das andere, was mich und natürlich zahlreiche andere Athleten erwartete, war eine Strecke,  die es in sich hat. Zweimal war ich schon bei „Kärnten Läuft“ dabei.  Einmal kam ich nicht ins Ziel und ein anderes Mal quälte ich mich mit einer Zeit knapp unter 1:11 mühsam ins Ziel.

Zum Rennen:

Im Hinblick auf meine Taktik war ich anfangs etwas unsicher.


Nach einem ruhigen ersten Kilometer, der eigentlich nur bergauf geht, wollte ich langsam ins Rennen hineinfinden und in einer guten Gruppe mitlaufen. Genau das konnte ich dann auch umsetzen. Nach 3:18‘ am ersten KM schloss ich zur Österreichischen Spitzengruppe  mit Lechleitner, Seid, Robin, Weger und Gruber auf, mit welcher es dann entlang des Wörthersees in Richtung Ziel nach Klagenfurt ging. Die Kilometerzeiten waren in der Folge teilweise recht flott und auch dem Streckengelände angepasst.  Da war schon der eine oder andere in 3:10‘ oder knapp darunter dabei. Trotz alledem ging es mir gut und ich hatte ein sehr gutes Gefühl.


Kurz nach 10km drückte dann erstmals Lechleitner aufs Tempo. Bei der ersten Tempoverschärfung blieb die Gruppe noch bestehen bei der zweiten fiel sie auseinander. Lechleitner und Seid waren nun in Front, dahinter arbeitete ich mit Roman Weger und Christian Robin um den Abstand nach vorne so gering als möglich zu halten. Bei Km 14 konnte sich dann jedoch Christian Robin von uns loslösen. Jetzt wurde es sehr hart.


Die vorangegangenen schnellen Kilometer machten sich jetzt bemerkbar. Trotz der Schmerzen versuchte ich nun gemeinsam mit Roman Weger, alles Mögliche um zu den immer noch in Sichtweite, vor uns befindlichen Läufern aufzuschließen. So sehr wir auch dagegen hielten wir kamen nicht wirklich näher. Es deutet alles auf eine Endzeit von knapp über 1:09h hin.


Mit meinem Rennen konnte ich bis KM 18,5 sehr zufrieden sein. Dann war ich leider kurz etwas unkonzentriert, was aufgrund meines Zustandes zu diesem Zeitpunkt nachvollziehbar war, und schon war Roman Weger weg. Er konnte sich ein paar Meter von mir absetzen und ließ aufgrund seiner Routine bis ins Ziel auch nichts mehr anbrennen.


Ich konnte nicht mehr zu Roman aufschließen und finishte das Rennen schließlich in 1:09:20 auf dem 5. Platz der Staatsmeisterschaft. Angesichts der nicht ganz einfachen Strecke und der hohen Temperaturen gegen Ende des Rennens, eine sehr gute Leistung.
Das Rennen und somit die Staatsmeisterschaft gewann Simon  Lechleitner vor Endris Seid, Christian Robin und Roman Weger.
In der Mannschaft konnte ich mit meinem Team von „Kolland Top Sport“ (Jürgen Mock und Robert Gruber) meinen zweiten Mannschafts-Staatsmeistertitel  in diesem Jahr einfahren.
Ergebnisse und Infos:
www.oelv.at

Und last but not least: „Kärnten Läuft“ ist eine absolute Top Veranstaltung  und ist wirklich höchst professionell organisiert! Gratulation an die Veranstalter!

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