Als ersten richtigen Test, nach einer Erholungswoche, in Blickrichtung Graz Marathon und "Kärnten Läuft"-Halbmarathon wagte ich den Start beim traditionsreichen Lauf in Sankt Gotthard (Szentgotthard, Ungarn).
Nachdem es bei diesem sehr anspruchsvollen Lauf mit einigen Höhenmetern, immer starke Konkurrenz gibt, war es ein willkommener Testlauf für mich.

Vom Start weg setzte sich Zsolt Koszar, ein 29 Minuten-Läufer auf 10km, vom Rest des Feldes ab. Ich lief dahinter mit Gergö Nemes, der in diesem Jahr eine 31:25' auf 10.000m gelaufen ist. Bis zum ersten steilen Anstieg fühlte ich mich recht gut und bei weitem nicht am Limit. Doch beim bergauf laufen wurden mir deutlich die Grenzen aufgezeigt. Gergö Nemes holte auf dem 1,6km langen Anstieg ~25" auf mich heraus. Das darf nicht sein.
Beim bergab laufen sowie in weiterer Folge bis ins Ziel konnte ich den Rückstand schon bis auf 8" verringern. Doch ich hatte keine Chance mehr heranzukommen. So musste ich mich mit Platz 3 in einer, durchaus zufriedenstellenden Zeit von 31:38', zufrieden geben.
Den Sieg holte sich überlegen Zsolt Koszar in 30:05' Minuten.

http://www.csatafutas.net/

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Es gibt schon einige Läufe und Veranstaltungen zu denen man immer wieder gerne kommt. Der Wiener Neustädter Firmenlauf zählt, bei mir definitv, zu solchen. Ob als echte Herausforderungen oder zur Formüberprüfung. Auf den 4,5km welche flach durch die Innenstadt führen lassen sich aufgrund der Streckenführung durchaus schnelle Zeiten laufen.
In diesem Jahr wollte ich, nachdem ich im Vorjahr keine Top Leistung zeigen konnte, wieder voll angreifen.
Für mein "Skyworkers Team" mit Reinhard Rathgeb und Marius Bock wollte ich natürlich auch mein Bestes geben um so weit vorne wie möglich zu landen.

Die Konkurrenz war in diesem Jahr so gut wie noch nie bei dem Lauf. Mit Christoph Sander, Stephan Listabarth, David Schneider und Luca Sinn waren vier nicht zu unterschätzende Gegner für die Einzelwertung im Rennen. Das Rennen gestaltete sich wie erwartet. Zuerst abwartend bis hin zum Hauptplatz, genau mit den vor genannten Personen, bevor dann richtig die Post abging. Ich konnte wirklich sehr gut dagegen halten und als wir am letzten Kilometer zu viert (Sander, Listabarth, Schneider und ich) angekommen waren wusste ich das heute was geht. Der erste Angriff auf der ewig langen Zielgerade erfolgte von David Schneider dem zuerst nur Stephan Listabarth folgen konnte. Doch auf den letzten 400 Metern konnte ich noch mal alle Kräfte bündeln und mit viel Einsatz Platz 3 erringen. Knapp hinter dem Siegerduo Listabarth und Sander. David Schneider belegte Platz 4.
In der Teamwertung der 3-er Teams belegten wir für das Team Skyworkers Platz 2.

www.pentek-timing.at
www.firmenlauf.at

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Bei den diesjährigen 10.000m Meisterschaften in Wien war die Ausgangslage im Vorhinein mehr als eindeutig. In Abwesenheit der absoluten Topfavoriten (Christian Steinhammer, Valentin Pfeil und Stephan Listabarth) zählten zumindest 4 Läufer zum engeren Kreis der Medaillenanwärter. Voran der mehrfache Cross EM Teilnehmer Christoph Sander (DSG Wien) und Hans Peter Innerhofer (LC Oberpinzgau).

Ich hatte aufgrund meiner immer besser werdenden körperlichen Verfassung ein gutes Gefühl und wollte sofern das aufgrund der taktischen Geplänkel möglich war, offensiv laufen mit Blickrichtung auf eine 31er Zeit.  

asics

Es bildete sich sofort nach dem Start eine 4-köpfige Spitzengruppe mit Sander, Innerhofer, Schipflinger und meiner Wenigkeit. Ich wechselte mich gleich zu Beginn des Rennens, trotz windiger Bedingungen, mit Christoph Sander in der Führungsarbeit ab und schließlich passierten wir die drei Kilometer Marke in ~9:36‘.
Nach 5.000m welche in ~16:06‘ absolviert wurden zeigte sich immer noch selbiges Bild. Christoph und ich wechselten die Führung wobei das Rennen immer unrhythmischer wurde. Trotz allem ich fühlte mich stark und war bereit für ein schnelles Finish.
Nach ~8.200m bekam ich dann aus unerklärbaren Gründen ein intensives Seitenstechen. Leider, bis dahin hatte ich ein super Gefühl, war das Rennen für mich dann gelaufen. Ich war ab diesem Zeitpunkt praktisch Handlungsunfähig und konnte weder der Tempoverschärfung von Sander und Innerhofer folgen noch dem starken Finish von Florian Schipflinger. Ich war nur mehr in der Lage irgendwie ins Ziel zu laufen. Schade, denn meine Beine hätten wohl an diesem Tag etwas mehr drauf gehabt als Platz 4 und eine Zeit von 32:22‘.
Trotz der Umstände und der „Blechenen“ bin ich nicht unzufrieden mit meiner Vostellung. Ich konnte, seit langem wieder ein absolutes Spitzenresultat erlaufen und meine Formkurve zeigt auch steil nach oben.

Das Rennen gewann schließlich und endlich – völlig verdient – Christoph Sander in 31:48‘ vor Hans Peter Innerhofer in 31:55‘ und Florian Schipflinger in 32:08‘.

Infos und Ergebnisse: http://www.oelv.at/news/detail.php?id=5222

11193408_1583128071962802_2232788479911652936_n.jpg - 86.4 kb Foto: (c) Austrian Athletics

Wie jedes Jahr war auch heuer der "Charity Night Run" wieder ein absoluter Fixpunkt in meinem Laufkalender. Es ist natürlich immer wieder schön in Großpetersdorf – quasi vor meiner Haustür – zu laufen. Was aber auch schön und erfreulich ist wie enorm sich die Veranstaltung in den letzten Jahren entwickelt hat. Für den Laufverein, die Gemeinde und die Region natürlich auch mehr als Perfekt.
Gelaufen wurde wie immer auf einer 2km Wendestrecke durch das Ortszentrum, welches diesmal aufgrund der Wettersituation (am ersten richtig heißen Wochenende des Jahres) prall gefüllt war. Was für die Zuseher optimal war, war natürlich für die zahlreichen Läufer (der Anmeldrekord wurde geknackt) eine richtige Herausforderung.
Ich versuchte, dem Wetter angepasst, von Beginn an ein konstantes Tempo anzuschlagen was mir mit ca. 3:18/km auch gut gelungen ist. Die ersten eineinhalb Runden noch begleitet von meinen jährlichen Großpetersdorf-Konkurrenten Manuel Wyss war ich ab der 2.Runde schon alleine an der Spitze. Ich konnte mich mit Fortdauer des Rennens immer weiter absetzen und siegte schließlich ungefährdet in einer Zeit von 33:15‘ (3:19/km). Es war bereits mein 6.Gesamtsieg in Großpetersdorf!!
Auf den Rängen folgten Patrick Krammer (DSG Wien) und Manuel Wyss (Team Wyss).

Ergebnisse: www.laufen-grosspetersdorf.at und www.pentek-timing.at

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Durchbeißen und reinhängen für die Mannschaft war mein Motto für dieses Wochenende! Zu mehr war ich - und das war mir schon vorher bewusst - aufgrund einiger Umstände nicht in der Lage. Eine hartnäckige Verkühlung vor rund 3 Wochen sowie ein seit Anfang Januar oftmals ziemlich stark beeinträchtigender Fersensporn machten mir das Leben und v.a. den Trainingsalltag ziemlich schwer. So fehlten mir nicht nur der Kilometerumfang sondern auch einige wichtige Trainingseinheiten die man eben für solche Wettbewerbe benötigt um einigermaßen in den vorderen Reihen mitlaufen zu können.

Die Strecke selbst, welche auf den ersten Blick, Flach und einfach zu belaufen schien entpuppte sich als warer Kracher. Der Crosslauf hatte es nämlich mit seinen Kurven und ständigen Untergrundwechsel inkl. Hindernissen echt in Sich!

Für mich persönlich ein Kampf vom ersten Meter an! Ich versuchte so defensiv wie möglich zu starten. Mit einem geringen Abstand zu meinem beiden Teamkollegen Robert Gruber und Thomas Rossmann ging es durch die ersten Runden. Ich wusste das ich mich trotz fehlender Form ordentlich reinhängen muss um den angestrebten Staatsmeistertitel im Team einfahren zu können. Unsere härtesten Konkurrenten von der DSG Wien mit Stephan Listabarth, Roland Fencl und Christoph Sander waren nämlich von der Papierform her durchaus zu favorisieren.

Die letzten Runden lief ich mit Andrew Robinson vom LTV Bawag PSK Köflach. Gemeinsam pushten wir uns die letzten Meter wo ich mich Dank eines besseren Finish's durchsetzen konnte. Ich erlief einen für mich letztendlich doch zufriedenstellenden 8.Platz mit einer Zeit von 32:44'.

Meine beiden Teamkollegen Thomas Rossman (4.) und Robert Gruber (6.) machten das unmögliche möglich! Wir - Kolland Top Sport wurden Staatsmeister in der Mannschaft!!!

Danke an die beiden!

Ergebnisse: www.oelv.at     www.pentek-timing.at

 

 

 

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