Aus dem Training heraus wagte ich ein kleines Experiment!
Nachdem ich schon einige Jahre mehr keinen Rennen in der Halle gelaufen bin wagte ich ohne spezielle Vorbereitung einen Start beim Vienna Indoor über 3.000m. Mein Ziel war es eine Zeit von knapp unter 8:50' zu laufen.
Nach den ersten 1.000 Metern in 2:56' wurden mir jedoch dann die derzeitigen Grenzen aufgezeigt!
Ich versuchte in einer kleinen Verfolgergruppe so gut es ging das Tempo hochzuhalten und so durchquerten wir die 2.000m in 5:54'. Danach war aber der Ofen aus. Am letzten Kilometer biss ich zwar durch mit einer Endzeit von 8:55,98 darf ich aber nicht zufrieden sein.
Meine angeschlagene Ferse (Fersensporn - Achillessehne) machte mir im Rennen zwar keine Probleme. Die Wochen davor war ich allerdings im Training doch tw. massiv beeinträchtigt. Bleibt zu hoffen dass ich das die nächsten Wochen hinbekomme um wieder durchstarten zu können.

www.oelv.at

Alle Jahre wieder......
Zumindest was den Wiener Silvesterlauf betrifft. In meiner sportlichen Karriere ein absolutes muss. Ich komme immer wieder gerne hier her, natürlich auch aufgrund meiner Erfolge bei diesem traditionellen Laufevent. Die sportliche Vorbereitung, ab Oktober, verlief recht vielversprechend. Leider warf mich zu Beginn der Weihnachtsferien ein recht hartnäckige Verkühlung  aus der Bahn. Ich wollte mir ein Antreten aber nicht nehmen lassen.
Das Rennen begann am ersten Kilometer (der leicht ansteigt) recht flott! Bob Haller aus Luxemburg übernahm das Kommando und drückte aufs Tempo. In seinem Windschatten bildete sich eine kleinere Gruppe mit 5-6 Läufern in der auch ich vertreten war. Nach ~1,5km wurde dass Tempo wieder langsamer und pendelte sich bei sehr bescheidenen 3:12/km ein. Ich lief Seite an Seite mit dem Luxemburger Triathleten. Mein Gefühl war jedoch alles andere als gut. Ich bekam schon nach 2km starkes Seitenstechen (eher untypisch für mich) und auch mein Allgemeinbefinden war bei dem Tempo einfach nur schlecht. Nach 3km und einer Durchgangszeit von knapp über 9:30' hab ich kurzzeitig überlegt das Handtuch zu werfen. Es war zu diesem Zeitpunkt schon nur mehr eine Quälerei. Irgendwie konnte ich mich und den inneren Schweinehund dann doch überwinden und biss mich durch. In diesem Zustand war ich natürlich Chancenlos!! Ich versuchte so gut es ging mit der Konkurrenz mitzuhalten und musste mich am Ende mit Platz 5 und einer Zeit von 17:04' zufrieden geben.
Den Sieg holte sich der Luxemburger Bob Haller in einer Endzeit von 16:48'.
Die Enttäuschung war natürlich groß. In einem fitten Zustand wären die Chancen auf einen Sieg natürlich sehr groß gewesen.

Den Lesern meiner Seite wünsche ich einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr 2015!!!

Vollständige Ergebnisse:
www.pentek-timing.at

    

 Der "Charity Night Run" ist für mich persönlich jedes Jahr ein Fixpunkt im Laufkalender. Da ich das Rennen mittlerweile bereits 4-mal gewinnen konnte wollte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen ein fünftes Mal zu gewinnen.
Nachdem ich mich jedoch, im Vergleich zu den Vorjahren, nicht in absoluter Top-Form befinde und mit Manuel Wyss aus der Schweiz ein sehr starker Konkurrent am Start war, war mir bewusst dass ich eine absolute Top-Leistung abrufen muss um zu gewinnen.
Vom Start weg war das Tempo recht flott mit Manuel Wyss an der Spitze und Kilometerzeiten zwischen 3:10 – 3:15/km. Ab der 2.Runde ging ich dann an die Spitze und konnte mich, zu meiner Verwunderung, relativ rasch von meinem Konkurrenten aus der Schweiz absetzen. Runde für Runde vergrößerte ich den Vorsprung.
Ich lief ein zügiges und kontrolliertes Rennen an der Spitze ohne mich voll auszupowern und holte mir schließlich meinen 5.Gesamtsieg in Großpetersdorf mit einer Endzeit von 33:23‘ auf der 10,2km langen Strecke (10km: 32:38‘).
Der Sieg war für mich persönlich sehr wichtig und ist ganz hoch einzuordnen in einer mehr oder weniger richtig verkorksten Saison.

Ergebnisse: www.laufen-grosspetersdorf.at und www.pentek-timing.at

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Born to Fly – so steht es, als Tattoo, am Unterarm von Überflieger Felix Baumgartner!
Born to Run – steht zwar noch nicht auf meinem Unterarm ;-) aber was nicht ist kann ja noch werden!

So wie eben ein Felix Baumgartner das fliegen liebt darf ich wohl behaupten dass es bei mir ähnlich mit dem Laufen aussieht. Die Laufschuhe, zur Gänze an den Nagel hängen? Nein, so schnell geht dass dann doch nicht!

Seit geraumer Zeit laufe ich nun wieder und versuche dabei meine körperliche Fitness dahingehend zu verbessern um bei Österreichischen Meisterschaftsrennen wieder vorne mitmischen zu können.


Das dass kein einfaches Unterfangen ist sehe ich jetzt mit 34 Jahren deutlicher denn je. Es ist nach wie vor eine große Herausforderung neben einem 40 Stunden Job (oftmals auch mehr Stunden) und Familie ein geregeltes Training durchzuführen.
Das wichtigste ist dass ich wieder ein sportliches Ziel habe! Ich sehe mich, obwohl ich mich auf der Zielgeraden meiner sportlichen Karriere befinde,  immer noch in der Lage meine eigenen burgenländischen Rekorde über 10.000m, Halbmarathon und Marathon zu verbessern. Vielleicht geht ja sogar noch etwas mehr!

Davor heißt es aber noch diszipliniert und hart an mir arbeiten, sprich trainieren, um wieder ein hohes Leistungslevel zu erreichen.

Nachdem ich mich trainingstechnisch, in den letzten Wochen, wieder halbwegs erfangen hatte plante ich den Businesslauf in Wr.Neustadt ein. Es sollte eine erste Standortbestimmung nach meinem desaströsen Frühjahr werden.
Mir war bewusst dass ich von meiner Normalform immer noch weit entfernt bin. Doch in Wr.Neustadt wo ich schon 5mal gewonnen hatte musste ich an den Start gehen.
Ich bildete ein Team - „Dancfire Speed Runners“ - mit Marius Bock und Reinhard Rathgeb, meinen zwei langjährigen Laufsport-Wegbegleitern und Freunden.

Das Rennen starte im Vergleich zu den Vorjahren relativ easy in ~3:10/km. Noch vor der 2km Marke versuchte ich die Pace zu übernehmen um etwas zu beschleunigen. Doch da spürte ich schon dass es bei mir immer noch nicht wirklich rund läuft. Ich bekam Seitenstechen und musste ziemlich früh im Rennen meine Reserven aufsparen.
In die Entscheidung konnte ich somit nicht eingreifen. Ich war aufgrund meiner körperlichen Probleme im Finish, nicht wie gewohnt, in der Lage zuzusetzen und musste mich mit Platz 4 und einer Endzeit von 14:08‘ zufrieden geben. Den Sieg holte sich völlig verdient David Schneider vor Marius Bock.
Für mich persönlich war das natürlich jetzt alles andere als ein Kracher aber immerhin ein kleiner Aufwärtstrend.
Mit der Mannschaft „Dancfire Speed Runners“ holten wir uns den Sieg in der 3er Temwertung.

 Ergebnisse: www.firmenlauf.at und www.pentek-timing.at

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