Nachdem ich ja von den Businessläufen bis jetzt eigentlich nur ernsthaft in Wr.Neustadt (4 Siege!) mitgelaufen bin wurde ich von meinem Vereinskollegen Thomas Rossmann eingeladen mit ihm gemeinsam in einem Team für den Weinhof Rossmann zu starten.Nachdem ich von der tollen Stimmung und den Teilnehmerzahlen von über 2.000 Läufern in den letzten Jahren hörte war ich natürlich bis in die Fingerspitzen motiviert und wollte nicht nur im Team sondern auch in der Einzelwertung eine gute Figur abgeben.Eine nicht ganz einfache Strecke mit einem 200m steilen Anstieg nach ~1,5km sowie eine Bärenstarke Konkurrenz mit Thomas Rossmann, Peter Pripfl (beide meine Teamkollegen), Andi Ringhofer und Markus Sostaric ließen auf ein spannendes Rennen hoffen.
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Nach einem verhaltenen Beginn - die ersten 2km liefen wir in 6:23' - ging so richtig die Post ab. Vorne weg Thomas Rossmann, dahinter versuchte ich so gut es ging den Anschluss zu halten und auf Position 3 Andi Ringhofer. In dieser Formation ging es auf die letzten 1.000m wo ich leider nicht mehr zusetzen konnte und mir knapp 3 Sekunden hinter Thomas Rossman in einer Zeit von 13:45' den 2.Platz sicherte.

Auf Platz 3 folgte Andi Ringhofer mit einer Zeit von 13:54'. In der Teamwertung von Weinhof Rossmann siegten wir (Rossman-Pripfl-Pratscher) überlegen vor dem Team LE - Leoben Lauf Event. In den kommenden Wochen werde ich weitere Wettbewerbe laufen. Unter anderem die Steirischen Meisterschaften über 10.000m auf der Bahn in Hartberg sowie den Charity Night Run in Großpetersdorf.

Bei den diesjährigen 10.000m Meisterschaften war die Ausgangslage schon im Vorhinein nicht eindeutig. In Abwesenheit der Topfavoriten zählten 4 Läufer zum engeren Kreis der Titelanwärter. Voran Cross EM Teilnehmer Markus Sostaric (LTV Bawag PSK Köflach), Christian Haas (Team Zisser Enns) – der in den letzten Jahren beständig unter die Top 3 bei 10.000m Meisterschaften lief, mein Vereinskollege von Kolland TopSport asics Thomas Rossmann – der erst vor kurzem mit 1:07:43h neue Bestzeit auf der Halbmarathondistanz lief - und natürlich meine Wenigkeit.

Ich hatte trotz der Hitze an diesem Tag (das Rennen wurde eine Stunde nach hinten verschoben) ein gutes Gefühl und dass es trotz der Taktik, die es eben bei einem Meisterschaftsrennen gibt, kein allzu langsames Rennen geben wird war auch klar. Mit Pascal Ungersböck stand ein Schweizer Läufer am Start der das Limit für die U23 EM (Limit: 31:30‘) laufen wollte.

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Nachdem wir die ersten drei Kilometer in ~9:30‘ Minuten absolvierten übernahm ich erstmals die Führung in der ich mich mit dem Schweizer Ungersböck abwechselte. Mehrmals konnten wir uns von den Verfolgern lösen, doch immer wieder kamen diese – angeführt von Markus Sostaric bzw. nach dessen Aufgabe von Christian Haas – an uns heran.

2 Kilometer vor dem Ziel ließ ich dann den Schweizer ziehen, was sich im Nachhinein als taktischer Fehler herausstellte. Aber in diesem Moment war es zu Riskant da die Verfolger wenige Meter hinter mir liefen und schließlich musste ich mir meine Kräfte für ein schnelles Finish einteilen. Eingangs der letzten Runde ging dann Vereinskollege Thomas Rossmann erstmals an die Spitze und drückte aufs Tempo. Ich hielt lange Zeit dagegen doch auf den letzten 100m waren dann meine Batterien leer und ich musste abstellen. Schade! So feierte Thomas Rossmann seinen ersten Staatsmeistertitel in einer Endzeit von 31:30,82. Ich folgte auf Rang 2 mit einer Zeit von 31:34,82 vor Christian Haas und dem Schweizer Pascal Ungersböck – den wir auf der Schlussrunde noch abfangen konnten.

Im ersten Moment war natürlich die Enttäuschung über den verpassten Staatsmeistertitel groß. Aber im Nachhinein betrachtet muss ich sagen dass es doch ein starkes Rennen war. Ich bin doch über die meiste Zeit Rennens „aktiv“ an der Spitze gelaufen und habe für Tempo gesorgt und dass trotz der äußeren Umstände (Hitze). Darauf kann ich sicher aufbauen und wie heist es so schön im Sport "wer nicht wagt der nicht gewinnt".

Vollständige Ergebnisse: www.oelv.at (Foto: ©Lilge)

Einen Halbmarathon bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bin ich in meiner, doch schon einigen Jahren andauernden, Laufsportkarriere noch nicht gelaufen. Für mich also eine Premiere an diesem Sonntag in Wels. Noch dazu kam ein unangenehmer Wind was die Sache nicht einfacher machte.
Den 3-Runden Kurs in Wels kenne ich schon allzu gut. Nach 2002 und 2011 wo ich bereits die Halbmarathon Meisterschaften in Wels absolvierte ist dies bereits meine 3.Teilnahme an diesem Klassiker in der Laufsportszene.

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Nachdem sich Österreichs Top-Läufer Günther Weidlinger gemeinsam mit dem Tiroler Simon Lechleitner gleich zu Beginn des Rennens absetzen konnten, positionierte ich mich in der Verfolgergruppe, welche um die Bronzemedaille kämpfte.
Gemeinsam mit Christian Pflügl und Markus Sostaric war ich zu Beginn um Tempoarbeit bemüht und ich hatte einen guten Rhythmus gefunden. Ende der 2.Runde erhöhte Christian Pflügl das Tempo. Ich fühlte mich gut und versuchte ich die paar Meter Abstand zu Christian wieder zuzumachen ehe mich ein Krampf an der Oberschenkelrückseite hinderte am Tempo zu bleiben. Mehrmals versuchte ich wieder den Anschluss zu finden doch es war nicht möglich.
Es ist eigentlich wie verhext!! Auch 2011 musste ich mit sehr starken Krämpfen dasRennen beenden.
Ich durfte also mitansehen wie Markus Sostaric wieder zu Christian aufschließen konnte und mein Abstand zu den beiden immer weiter Anstieg! Die letzte Runde war dann für mich sehr hart zu laufen. Richtig druck konnte und durfte ich nicht mehr ausüben. Eine Verletzung, wie 2011, wollte ich nicht riskieren. So lief ich dann eigentlich ungefährdet, aber doch etwas enttäuscht, mit einer Endzeit von 1:09:33h auf Rang 5 der Staatsmeisterschaften. Den Sieg holte sich Günther Weidlinger vor Simon Lechleitner und Christian Pflügl der sich auf den letzten Metern von Markus Sostaric absetzen konnte.
Mit dem Staatsmeisterschaftsresultat kann ich durchaus leben. Die Zeit ist aufgrund der Umstände eigentlich auch ganz ok. Worauf die Krämpfe zurückzuführen sind weiß ich nicht. Ich vermute aber dass die Kälte und das kürzlich absolvierte Trainingslager mitgespielt haben.
Die Basis für die Saison 2013 und den Rotterdam Marathon am 14.04. habe ichaber sicher geschaffen!

Vollständige Ergebnisse: www.pentek-timing.at und www.olev.at

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