Ein spannendes und enges Rennen war bei den diesjährigen 10km Straßenlaufmeisterschaften von vornherein zu erwarten.
Letztenendes kam es dann auch so dass an der Spitze des Feldes, dass sehr lange kompakt und geschlossen war, die zu erwartenden Personen für das Tempo sorgten.
Ich hielt mich von Beginn an in der Spitze auf, fühlte mich - trotz erst kürzlich überstandener Krankheit - gut und war entschlossen eine Medaille mit nach Hause zu nehmen. Womöglich etwas zu entschlossen.
Eingangs der vierten und letzten Runde war ich kurz etwas unkonzentriert und verlor ein paar Meter auf das Führungstrio (Lechleitner, Seid und Sander). Dann versuchte ich verbissen die entstandene Lücke wieder zu schließen, was mir einerseits nicht gelang und andererseits ich dadurch ziemlich starkes Seitenstechen bekam (warum auch immer gerade mir das passiert?). Wie lange so ein Weg dann bis ins Ziel sein kann - es waren genau 1,5km - mit derart großen Schmerzen auf das möchte ich dann nicht mehr genauer eingehen ;-)
Auf jeden Fall konnte ich dadurch nicht mehr in die Medaillenentscheidung eingreifen und verlor auch noch Rang 4.
Ich finishte schließlich auf Platz 5 in einer Endzeit von 31:50'. Den Sieg holte sich Christoph Sander in 31:22' vor Simon Lechleitner 31:28', Endris Seid 31:40' und Robert Merl 31:46'.
Mit der Mannschaft - in der Besetzung Rossmann/Gruber/Pratscher - gab es nach dem Crosslauf-Titel in Köflach erneut einen vollen Erfolg.

Ergebnisse: www.maxfuntiming.at
Berichte: www.oelv.at

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Mein erstes geplantes Saison Highligt, worauf ich mich auch konsequent vorbereitet hatte, musste ich leider kurzfristig absagen!
Ich habe mir nämlich am Tag vor dem Berliner Halbmarthon, anscheinend im Flieger, was eingefangen und war zum zuschauen verdammt :(
Jetzt hoffe ich schnell wieder Fit zu werden damit ich zumindest bei den anstehenden Wettkämpfen eine gute Performance abliefern kann.

 

Nach dem Mallorca Trainingslager wo ich viele Laufkilometer abspulte und einer weiteren guten Trainingswoche mit ~130 Laufkilometern (plus 90' Rad/Walze) und zwei Belastungen (u.a. 8x800m in ~2:26‘) standen am Sonntag den 28.02.2016 als Wochenabschluss die Steirischen Meisterschaften im Crosslauf am Programm.
Wohlwissend dass ich, aufgrund des derzeit hohen Kilometerumfangs, nicht ganz frische Beine hatte stellte ich mich der Herausforderung auf der ca. 9km langen und wirklich stark besetzten Langdistanz.
Auch dem schwierigen und technisch extrem anspruchsvollen Kurs wurde einem von Beginn an alles abverlangt. Meine Probleme bekam ich bei den zahlreichen Kurven wo man eigentlich auf fast 0 abbremsen musste und nachher wieder losstarten.
Nach einer sehr schwierigen Anfangsphase fand ich etwas besser ins Rennen  und schloss die Lücke zu dem bereits enteilten Robert Merl (runninGraz). Für mich war allerdings schon ab diesen Zeitpunkt klar dass es ein harter Gang bis ins Ziel werden wird. Die Beine waren doch noch schwerer als gedacht und der anspruchsvolle Kurs spielte mir auch nicht wirklich in die Karten. So gut und so lange es ging hielt ich den Kontakt zu Robert der sich speziell in den Kurven immer wieder leicht von mir absetzen konnte. Eingangs der letzten Runde konnte sich Robert, der immer voraus lief, dann etwas von mir absetzen und holte sich Souverän den Crosslauf – Landesmeistertitel.
Ich selbst stellte, nachdem ich keine Chance mehr auf den Titel sah, auf den letzten Metern etwas ab und kam mit ~10“ Rückstand auf Robert und einer Zeit von 30:37‘ auf Rang 2.
Am 3.Platz folgte Klaus Schgaguler (runninGraz).
Mit dem Team (Kolland Top Sport) erreichte ich Rang 2. Dank an meine beiden Kollegen Christian Haas und Robert Gruber.
Ergebnisse: http://hightech-timing.com/Ergebnis/5.Frohnleitner_Crosslauf/M-Haupt-Masters_35-60/770/2756/-/-/-/

Fotos: www.stlv.at
Nächster Wettbewerb: ÖM Crosslauf Köflach 12.03.2016
Ob ich die Kurz-bzw. die Langstrecke in Köflach in Angriff nehme wird sich in der nächsten Woche entscheiden. Ich tendiere jedoch eher zur Kurzstrecke.
In jedem Fall folgt jetzt noch eine Belastungswoche bevor etwas Erholung am Programm steht.

Nachdem ich die anspruchsvolle Langstrecke, die aufgrund der zu absolvierenden Höhenmetern einem Berglauf glich, von vorneherein vermied musste ich natürlich auf der kurzen Strecke ran um fürs Team (Team Kolland) eine gute Platzierung herauszuholen. Im Vorjahr holten wir ja den Staatsmeistertitel in der Mannschaft auf der Langstrecke.
Mir war natürlich bewusst das es die Kurzstrecke vom Tempo her in sich haben wird. Die kurze Renndauer ist ja auch nicht unbedingt ein Vorteil für mich aber  immerhin leichter wegzustecken als diese Langdistanz in Köflach. Im Hinblick auf den Berlin Halbmarathon Anfang April sicher die klügere Entscheidung.

Das einzige was ich mir heute vorwerfen muss ist das ich mich zu einem schnellen Beginn verleiten ließ. Nach dem Startschuss ging sowas von die Post ab. Hans-Peter Innerhofer legte ein unglaubliches Tempo vor. Leider war ich in dieser Phase etwas übereifrig und ballerte auf den ersten 500-600m auch zu schnell los. Was sich dann mit Fortdauer des Rennens rächen sollte. Lange Zeit hielt ich mich in einer Verfolgergruppe die um Platz 4 kämpfte.  Doch eingangs der letzten Runde war ich  so blau das ich abreißen lassen musste. Außer Fertiglaufen war nichts mehr drinnen. Schade!
In 10:26' kam ich rund 20" hinter Sieger Christian Steinhammer, dem zweitplatzierten U-23 Staatsmeister Hans-Peter Innerhofer und Jürgen Aigner auf Platz 8 ins Ziel. Mit der Mannschaft holten wir in der Besetzung (Rossman 6., Pratscher,8. Hütter, 10.) den Österreichischen Meistertitel.

Ergebnisse: www.oelv.at

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Zum 39. Mal fand in diesem Jahr bereits der Lauf auf  Wiener Ringstraße statt. Für mich persönlich  einer der schönsten und traditionellsten Straßenläufe Österreichs und deshalb komme ich auch immer wieder gerne hier her.
Im Vergleich zum Vorjahr war ich deutlich besser in Form. Wenngleich der 31.12., aufgrund der Saisonplanung,  sicher keine Bestform bei mir zulässt.
Eine andere Sache die mich jedoch seit Wochen beschäftigt ist meine lädierte rechte Achillessehne. Bei den letzten Rennen hatte ich dadurch immer wieder Probleme.

Das Rennen startete wie auch schon in den letzten Jahren recht zügig. Der Vorjahressieger Bob Haller aus Luxemburg und auch der Vorjahres Zweite Balint Horvath aus Ungarn drückten aufs Tempo. Ich hielt mich am Anfang etwas zurück. Vielleicht sogar ein wenig zu viel. Den ersten Kilometer passierte ich in ~3:05‘ und hatte doch schon einige Meter Rückstand auf die vier Läufer an der Spitze.
Nach ~1,2 Kilometer erhöhte ich dann das Tempo und lief, mit einem schnellen zweiten Kilometer in 2:57‘, die Lücke zur Spitze nach ca. 2,5km zu.
Die 3km Marke passierten wir in 9:03‘. Ich hatte einen guten Rhythmus gefunden und fühlte mich auch gut. Ab diesem Zeitpunkt, wo auch heftiger Gegenwind hinzukam, begann dann schon ein wenig die Taktiererei. Dadurch kam es auch dass das Rennen Anfing dahinzuplätschern. Der Kilometer 4 in 3:14‘ und der Kilometer 5 in 3:08‘ sagen alles. Über meinen nicht vorhandenen Mut zum Risiko zu diesem Zeitpunkt musste ich mich leider länger ärgern. Schließlich wäre meine einzige Chance in dem Rennen gewesen das Tempo weiterhin hoch zu halten. Ein Zielsprint war mit meiner angeschlagenen Achillessehne unmöglich.
Am Ende kam es wie es kommen musste. Bob Haller zog auf den letzten 400metern das Tempo an. Mit einem wahren Kraftakt katapultierte er sich an die Spitze. Ich war leider nicht in der Lage etwas dagegenzusetzen. Der Luxemburger Triathlon Profi setzte sich wie im Vorjahr in einer Zeit von 16:26‘, 1 Sekunde vor Balint Horvath durch. Ich folgte mit ~7 Sekunden Rückstand auf Platz 3.

Ergebnisse:
www.pentek-timing.at

Ein sportlich gesehen gutes Jahr neigt sich dem Ende zu.
Ich möchte mich hiermit bei allen Sponsoren und Personen, die mich schon jahrelang auf meinem sportlichen Weg begleiten, für die Unterstützung bedanken und wünsche allen einen guten Rutsch sowie viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr!


IMG_3322.JPG - 122.65 kb Foto: (c) HD Sports

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